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Kulturdemo 30.10.
Wir haben Kunst und Kulturschaffende aus Kassel eingeladen mit uns eine Kundgebung zu gestalten und in einen Austausch zu kommen, über die Situation von selbstorganisierter Kunst und Kultur, über Erfahrungen, Kritik und Alternativen. Unser Projekt entsteht aus der Freude am Kreativen, der Musik, dem Austausch mit Anderen, dem gemeinsamen Veranstaltungen auf die Beine Stellen und aus der Lust, einen Raum für all das zu schaffen. 

Auf unserem Weg das möglich zu machen, lernen wir grade viel über die Notwendigkeit von Geld und den Immobilienmarkt. Uns wird einmal mehr bewusst, dass gemeinsame Ressourcen in diesem Gesellschaftssystem nach dem Prinzip der Kontrolle und nicht dem des Vertrauens vergeben werden und, dass sich Alles nach einem ungleichen Wettbewerb richtet. Konkret bedeutet das für uns gerade: zeitfressender bürokratischer Arbeitsaufwand und hohe Mietpreise durch Gentrifizierung.

 

 

So ein Projekt bedeutet Arbeit, das ist klar, doch wir stellen in Frage, wie viel dieser Arbeit wirklich sein muss. Wie viele bürokratische Hürden sollte eine Gesellschaft für Menschen vorsehen, die selbstorganisiert kulturschaffend tätig sein wollen? Wie viele Projekte sterben, weil erschwingliche Räume durch kapitalistische Marktmechanismen Mangelware sind? Wie könnte Gesellschaft anders strukturiert sein, um diese Hürden abzubauen? Vielen Dank an Alle die da waren und mit uns diese Fragen diskutiert haben!

 k. format KIOSK 14.08.

Am 14. August hat gemeinsam mit Schöpferkraft e.V. und dem Sandershaus Kassel unsere erste Veranstaltung stattgefunden. Unter dem Titel "k.format Kiosk" haben wir uns getroffen um uns zu vernetzen, über die Arbeit des Kollektivs zu informieren und uns nach über einem Jahr pandemiebedingter Onlinetreffen als Kollektiv kennenzulernen. Musik gab es von Fluxyara, GeeZeS, Frau_Munzenbauer, DJ- Blablabla und Daniel.